In Kürze

  • Die Digital Conference Ostschweiz fand am 8. September 2026 im Einstein Congress St.Gallen statt und brachte rund 300 Teilnehmende aus Wirtschaft, Technologie, Forschung und Verwaltung zusammen; Tickets kosteten 350 Franken pro Person.
  • Unter dem Titel «Cybersecurity trifft KI – Risiko oder Chance?» hielt der Philosoph Richard David Precht die Eröffnungs-Keynote; weitere Referentinnen waren die Sicherheitsexpertin Jill Wick, die Informatikprofessorin Anna-Lena Horlemann und die frühere SRF-Auslandskorrespondentin Henriette Engbersen.
  • Vier Breakout-Sessions widmeten sich Cybersicherheit als Business Enabler, KI und Compliance, datengetriebenen Geschäftsmodellen sowie Sicherheitsrisiken rund um KI-Systeme – mit Fokus auf die konkrete Anwendung in Ostschweizer Unternehmen und Verwaltungen.

Was ist passiert?

Am 8. September 2026 fand im Einstein Congress St.Gallen die Digital Conference Ostschweiz statt. Rund 300 Personen aus Wirtschaft, Technologie, Forschung und Verwaltung nahmen an der ganztägigen Veranstaltung teil, die unter dem Titel «Cybersecurity trifft KI – Risiko oder Chance?» stand. Die Eröffnungs-Keynote hielt der deutsche Philosoph Richard David Precht, der die gesellschaftlichen und ethischen Folgen der künstlichen Intelligenz einordnete. Weitere Referentinnen und Referenten waren die Sicherheitsexpertin Jill Wick, die Informatikprofessorin Anna-Lena Horlemann sowie die frühere SRF-Auslandskorrespondentin Henriette Engbersen, die gemeinsam die wirtschaftlichen, technologischen und gesellschaftlichen Konsequenzen künstlicher Intelligenz diskutierten.

Im Zentrum des Programms standen vier Breakout-Sessions zu Cybersicherheit als Business Enabler, KI und Compliance, datengetriebenen Geschäftsmodellen sowie Sicherheitsrisiken rund um KI-Systeme. Die Veranstaltung richtete sich explizit an Unternehmerinnen und Unternehmer, Führungskräfte, Verwaltungsvertreterinnen und -vertreter sowie ICT-Fachleute, die sich mit den Folgen der digitalen Transformation auseinandersetzen. Die Tickets kosteten 350 Franken pro Person, das vollständige Programm war über die Plattform digitalconference.ch einsehbar.

Warum ist das wichtig?

Die Kombination aus Cybersicherheit und künstlicher Intelligenz als Konferenzthema ist kein Zufall: Je stärker Unternehmen generative und agentische KI-Werkzeuge in ihre Prozesse integrieren, desto grösser wird gleichzeitig die Angriffsfläche für Cyberkriminelle – und desto leistungsfähiger werden auch die KI-gestützten Werkzeuge, mit denen sich Angriffe automatisieren oder abwehren lassen. Diese doppelte Dynamik, bei der dieselbe Technologie sowohl Risiko als auch Schutzinstrument ist, beschäftigt Sicherheitsverantwortliche und Geschäftsleitungen gleichermassen und lässt sich nicht mit rein technischen Massnahmen allein lösen.

Dass die Konferenz explizit auch Verwaltungsvertreterinnen und -vertreter sowie eine Session zu Compliance-Fragen einschloss, zeigt, dass die Debatte längst über die IT-Abteilung hinausgewachsen ist. Geschäftsleitungen müssen heute abwägen, wie sie von den Effizienzgewinnen der KI profitieren, ohne regulatorische Vorgaben zu verletzen oder sich neuen Haftungsrisiken auszusetzen – eine Gratwanderung, die gerade für kleinere Unternehmen ohne eigene Rechts- oder IT-Sicherheitsabteilung anspruchsvoll ist.

Was bedeutet das für die Schweiz?

Redaktionelle Einordnung: Die folgenden Schlussfolgerungen beziehen sich auf die genannten Quellen. Sie sind keine zusätzlichen Meldungen der Originalquelle.

  • Die Konferenz richtete sich gezielt an Unternehmerinnen, Führungskräfte, ICT-Fachleute und Verwaltungsvertreter aus der Ostschweiz – einer Region mit vielen exportorientierten Industrie- und Maschinenbau-KMU, die gleichzeitig zu den Zielscheiben von Cyberangriffen und zu den Nachzüglern bei der KI-Einführung zählen.
  • Dass die Session «KI und Compliance» ausdrücklich neben technischen Sicherheitsthemen figurierte, spiegelt die wachsende Unsicherheit vieler Schweizer Betriebe, wie sich der EU AI Act, die laufende Vernehmlassung des Bundesamts für Justiz und branchenspezifische Vorschriften mit dem eigenen KI-Einsatz vereinbaren lassen.
  • Die Konferenz reiht sich in eine dichte Herbstsaison Schweizer KI-Veranstaltungen ein – parallel laufen bis 4. Oktober die zweiten Swiss AI Weeks in 37 Gemeinden, und am 15. September folgt das digitalswitzerland Forum in Bern zum Thema vertrauenswürdige KI; das zeigt, wie stark Wirtschaftsverbände und Kantone das Thema derzeit priorisieren.

Verwendete Quellen

LEADER digital berichtete im Vorfeld über Programm und Referierende der Digital Conference Ostschweiz vom 8. September 2026; das offizielle Programm war zusätzlich unter digitalconference.ch einsehbar.

Quellenstatus: 1 verlinkte Quelle · 0 von 1 Originaldaten verifiziert. Prüfregeln ansehen

Häufige Fragen

Was ist die Kernaussage zu Digital Conference Ostschweiz 2026: KI und Cybersecurity treffen 300 Führungskräfte in St. Gallen?

Die Digital Conference Ostschweiz fand am 8. September 2026 im Einstein Congress St.Gallen statt und brachte rund 300 Teilnehmende aus Wirtschaft, Technologie, Forschung und Verwaltung zusammen; Tickets kosteten 350 Franken pro Person.

Warum ist diese KI-Meldung für die Schweiz relevant?

Die Konferenz richtete sich gezielt an Unternehmerinnen, Führungskräfte, ICT-Fachleute und Verwaltungsvertreter aus der Ostschweiz – einer Region mit vielen exportorientierten Industrie- und Maschinenbau-KMU, die gleichzeitig zu den Zielscheiben von Cyberangriffen und zu den Nachzüglern bei der KI-Einführung zählen.

Welche Quelle nutzt KI News Schweiz für diese Einordnung?

LEADER digital berichtete im Vorfeld über Programm und Referierende der Digital Conference Ostschweiz vom 8. September 2026; das offizielle Programm war zusätzlich unter digitalconference.ch einsehbar.