Forschung

KI-Forschung

KI-Forschung mit Schweizer Relevanz: Studien, Modellvergleiche, Hochschulprojekte und internationale Durchbrüche werden hier so eingeordnet, dass Forschungsergebnisse für Unternehmen, Bildung, Verwaltung und Gesellschaft verständlich nutzbar werden.

GPU-Serverschrank mit Statusleuchten in einem Rechenzentrum KI generiert
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Google-DeepMind-Forscher: «LLMs können nicht springen» – warum Sprachmodellen der kreative Durchbruch fehlt

Tom Zahavy von Google DeepMind, Mitautor des Mathematik-KI-Systems AlphaProof, argumentiert in seinem für die Konferenz ICML 2026 eingereichten Positionspapier «LLMs can't jump», dass wissenschaftliche Erfindung nicht einfach eine schwierigere Form des Schlussfolgerns sei: Ein System, das perfekt Physik-Lehrbuchaufgaben löst, könne deshalb noch lange keine völlig neue physikalische Theorie erfinden.

Forschungslabor mit Serverschrank und Roboterarm KI generiert
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Studie von Princeton und britischer KI-Sicherheitsbehörde widerspricht Anthropic- und OpenAI-Aussagen zu autonomer KI-Forschung

Forschende der Princeton University und des britischen UK AI Security Institute haben mit der Methode «Shadow Evaluation» getestet, ob KI-Agenten eigenständig wissenschaftliche Forschungsfragen bearbeiten können: Ein KI-Agent auf Basis von Anthropics Claude Opus 4.8 erhielt Forschungsfragen aus zwei unveröffentlichten, bei der Konferenz NeurIPS 2026 eingereichten Fachartikeln.

Hörsaal mit Studierenden vor einer Präsentationsleinwand KI generiert
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MIT-Studie: Je grösser der Trainingsdatensatz, desto schwerer lässt sich ein KI-Bild auf einzelne Quellen zurückführen

Forschende um den ehemaligen MIT-CSAIL-Mitarbeiter Zheng Dai und MIT-Professor David Gifford haben mit einer neuen, exakten Ablationsmethode erstmals in grossem Massstab getestet, was passiert, wenn einzelne Bilder, alle Werke einer Künstlerin oder alle Fotos einer Person vollständig aus dem Trainingsdatensatz eines Bildgenerierungsmodells entfernt werden.

GPU-Serverschrank mit Statusleuchten in einem Rechenzentrum KI generiert
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Grösste Studie ihrer Art: Google DeepMind weist nach, dass KI-Modelle Überzeugungen und Verhalten gezielt beeinflussen können

Forschende von Google DeepMind haben mit «Evaluating Language Models for Harmful Manipulation» die nach eigenen Angaben grösste bislang durchgeführte empirische Studie zu manipulativem Verhalten von Sprachmodellen veröffentlicht: 10'101 echte Testpersonen aus den USA, Grossbritannien und Indien nahmen an kontrollierten Experimenten mit dem Modell Gemini 3 Pro teil.

Hörsaal mit Studierenden vor einer Präsentationsleinwand KI generiert
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Roche-Tochter Genentech bringt erstes KI-entdecktes Wirkstoffziel gegen neurodegenerative Erkrankung in die Entwicklung

Genentech, die vollständig zu Roche gehörende US-Biotechtochter, hat am 5. August 2026 im Rahmen der seit Dezember 2021 laufenden Neurowissenschafts-Kollaboration mit Recursion Pharmaceuticals erstmals eine sogenannte «Validated Target Option» ausgeübt und damit ein zuvor unerforschtes Wirkstoffziel in ein frühes Entwicklungsprogramm für niedermolekulare Wirkstoffe überführt.

GPU-Serverschrank mit Statusleuchten in einem Rechenzentrum KI generiert
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Demis Hassabis wirbt bei US-Regierung für unabhängige KI-Sicherheitsbehörde nach Vorbild der Finanzaufsicht FINRA

Demis Hassabis, Chairman von Google DeepMind und Alphabets Chefwissenschaftler, hat am 13. August 2026 persönlich bei US-Finanzminister Scott Bessent und OSTP-Direktor Michael Kratsios für die Schaffung einer unabhängigen, von der Industrie mitfinanzierten KI-Sicherheitsbehörde geworben – während das US-Finanzministerium Berichten zufolge parallel an einer eigenen Aufsichtslösung arbeitet.

Forschungslabor mit Serverschrank und Roboterarm KI generiert
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Studie mit Genfer Beteiligung: Menschen vertrauen moralischen KI-Urteilen weniger, sobald sie deren Herkunft kennen

Eine am 5. August 2026 veröffentlichte Studie von Google DeepMind mit Ko-Autor Basile Garcia von der Universität Genf sowie Stefano Palminteri von der ENS Paris hat mit 230 Versuchspersonen untersucht, ob und wie Menschen KI-generierte von menschlichen Begründungen für moralische Entscheidungen unterscheiden können und wie stark sie diesen zustimmen.

Hörsaal mit Studierenden vor einer Präsentationsleinwand KI generiert
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OpenAI stuft eigenes Modell «Astra» erstmals als «kritisches» Cyber-Risiko ein und pausiert Teile der Entwicklung

OpenAI hat am 7. August 2026 mitgeteilt, dass frische interne Testläufe seines kommenden Modells Astra deutliche Fortschritte bei agentischem Programmieren und bei Cyberangriffsfähigkeiten zeigten – als Konsequenz kann das Unternehmen nicht mehr ausschliessen, dass Astra die höchste Stufe «Kritisch» seines eigenen Preparedness-Sicherheitsrahmens erreicht, was für keines seiner bisherigen Modelle je der Fall war.

GPU-Serverschrank mit Statusleuchten in einem Rechenzentrum KI generiert
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Nvidia investiert 5 Milliarden Dollar in Ilya Sutskevers Safe Superintelligence – ganz ohne veröffentlichtes Produkt

Nvidia hat am 27. Juli 2026 eine langfristige strategische Partnerschaft mit Safe Superintelligence Inc. (SSI) bekanntgegeben und investiert dabei 5 Milliarden Dollar in das im Juni 2024 von Ilya Sutskever gegründete KI-Forschungslabor; die Gesamtfinanzierung von SSI steigt damit auf rund 7 Milliarden Dollar bei einer Bewertung von 32 Milliarden Dollar.

Quellen und Aktualität

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  1. Bundesamt für Kommunikation BAKOM — Schweizer Kontext zu Digitalisierung, Plattformen und Regulierung.
  2. Eidgenössischer Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragter EDÖB — Grundlagen für Datenschutz, DSG und verantwortliche KI-Nutzung in der Schweiz.
  3. Redaktionelle Methodik — So wählen, verdichten, prüfen und korrigieren wir Meldungen.

Inhaltlich aktualisiert: 21. August 2026

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