In Kürze
- Unter dem Namen «Hack Apertus» startet eine mehrstufige Hackathon-Serie rund um Apertus, das vollständig offene, mehrsprachige KI-Modell der Schweiz, an dem unter anderem ETH Zürich, EPFL und das Swiss National Supercomputing Centre beteiligt sind.
- Die Serie beginnt am 1. Oktober 2026 online und läuft bis Mai 2027; der erste Vor-Ort-Hackathon findet am 18. und 19. Oktober 2026 in Liebefeld bei Bern statt, gefolgt von mehr als sechs weiteren Vor-Ort-Terminen in der ganzen Schweiz bis zum Grand Final am 14. Mai 2027 in St. Gallen.
- Im Zentrum stehen zwei Tracks: «Apertus Readiness» für Red-Teaming und die Lokalisierung des Modells auf Schweizer Dialekte und Werte sowie «Apertus Adoption» für den Bau konkreter Prototypen; sämtliche entstehenden Projekte sollen als Open Source veröffentlicht werden.
Was ist passiert?
Mit «Hack Apertus» ist eine mehrstufige, offene Hackathon-Serie rund um Apertus lanciert worden – jenes vollständig offene, mehrsprachige grosse Sprachmodell, das ETH Zürich, EPFL und das Swiss National Supercomputing Centre (CSCS) gemeinsam entwickelt haben. Die Serie beginnt am 1. Oktober 2026 mit einer zweiwöchigen Online-Phase, in der Hackerinnen und Hacker sowie studentische Teams von Schweizer Hochschulen zusammenarbeiten, um das Modell zu testen (Red-Teaming), es auf Schweizer Dialekte und Werte zu lokalisieren und erste Prototypen zu entwickeln.
Im Anschluss folgen mehr als sechs Vor-Ort-Hackathons an verschiedenen Standorten in der Schweiz, bei denen Teams Herausforderungen von Partnerorganisationen bearbeiten und offene, vertrauenswürdige Blaupausen für den Einsatz von Apertus in Verwaltung und Privatwirtschaft entwickeln. Den Auftakt der Vor-Ort-Veranstaltungen macht ein Hackathon am 18. und 19. Oktober 2026 in Liebefeld bei Bern. Die besten Teams qualifizieren sich für den Grand Final am 14. Mai 2027 in St. Gallen, wo der Hauptpreis, der «Hack Apertus»-Award, vergeben wird und weitere herausragende Apertus-Projekte präsentiert werden.
Warum ist das wichtig?
Apertus gilt als Leuchtturmprojekt für den Anspruch der Schweiz, im Bereich künstlicher Intelligenz nicht nur Forschung zu betreiben, sondern auch eigene, offen zugängliche Modelle als Alternative zu den dominierenden US-amerikanischen und chinesischen Anbietern bereitzustellen. Ein rein akademisch entwickeltes Modell bleibt jedoch nur so relevant, wie es tatsächlich getestet, weiterentwickelt und in der Praxis eingesetzt wird – genau hier setzt «Hack Apertus» an, indem es gezielt eine breite Community aus Entwicklerinnen, Entwicklern und Fachpersonen um das Modell herum aufbaut.
Die explizite Aufteilung in einen Readiness-Track für Sicherheits- und Lokalisierungsarbeit und einen Adoption-Track für konkrete Anwendungsprototypen zeigt zudem, dass die Organisatoren nicht nur technische Weiterentwicklung, sondern auch die reale Nutzbarkeit des Modells in den Vordergrund stellen. Dass sämtliche Ergebnisse quelloffen veröffentlicht werden sollen, verstärkt den Anspruch, eine gemeinsame, überprüfbare Infrastruktur zu schaffen, anstatt Insellösungen einzelner Unternehmen oder Institutionen entstehen zu lassen.
Was bedeutet das für die Schweiz?
- Für Schweizer Hochschulen und Fachhochschulen bietet die Serie eine breit angelegte Plattform, um Studierende und Fachkräfte gezielt an einem in der Schweiz entwickelten, souveränen KI-Modell auszubilden – als Gegengewicht zur sonst dominanten Nutzung US-amerikanischer oder chinesischer Foundation-Modelle.
- KMU und Behörden können von den im Track «Apertus Adoption» entstehenden offenen Prototypen profitieren, die explizit als vertrauenswürdige Blaupausen für den produktiven Einsatz von Apertus im öffentlichen und privaten Sektor gedacht sind – relevant etwa für Institutionen mit hohen Anforderungen an Datenschutz und digitale Souveränität.
- Dass der Grand Final in St. Gallen und nicht an einem der etablierten KI-Hochschulstandorte Zürich oder Lausanne stattfindet, unterstreicht den Anspruch der Initiative, KI-Kompetenz in der ganzen Schweiz und nicht nur in den grossen Zentren zu verankern.
Verwendete Quellen
Die Angaben stammen von der offiziellen Website hackapertus.ch; startupticker.ch und das Hightech Zentrum Aargau listeten die Veranstaltungsreihe zusätzlich in ihren Eventkalendern.
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- Hack Apertus Hack Apertus Originaldatum nicht erfasst Rolle: Ausgangsquelle · Zugriff: noch nicht protokolliert
Häufige Fragen
Was ist die Kernaussage zu «Hack Apertus»: Schweiz lanciert Hackathon-Serie für ihr offenes KI-Modell?
Unter dem Namen «Hack Apertus» startet eine mehrstufige Hackathon-Serie rund um Apertus, das vollständig offene, mehrsprachige KI-Modell der Schweiz, an dem unter anderem ETH Zürich, EPFL und das Swiss National Supercomputing Centre beteiligt sind.
Warum ist diese KI-Meldung für die Schweiz relevant?
Für Schweizer Hochschulen und Fachhochschulen bietet die Serie eine breit angelegte Plattform, um Studierende und Fachkräfte gezielt an einem in der Schweiz entwickelten, souveränen KI-Modell auszubilden – als Gegengewicht zur sonst dominanten Nutzung US-amerikanischer oder chinesischer Foundation-Modelle.
Welche Quelle nutzt KI News Schweiz für diese Einordnung?
Die Angaben stammen von der offiziellen Website hackapertus.ch; startupticker.ch und das Hightech Zentrum Aargau listeten die Veranstaltungsreihe zusätzlich in ihren Eventkalendern.