In Kürze

  • Vom 22. bis 30. August 2026 findet an vier Standorten – erstmals auch im Innovationspark Dübendorf – die bislang grösste Ausgabe der Scientifica statt, des gemeinsamen Wissenschaftsfestivals von ETH Zürich und Universität Zürich mit rund 1000 Forschenden und über 70 Veranstaltungen.
  • Über 40 Labore an ETH und UZH öffnen ihre Türen für die Öffentlichkeit; unter dem Motto «Wie wir Wissen schaffen» stehen Führungen, Workshops, Science Slams und Vorträge auf dem Programm.
  • Mehrere Formate widmen sich gezielt Künstlicher Intelligenz: Der Workshop «KI-Schule.eu» führt Jugendliche in Chancen und Risiken generativer KI ein, «IMMERSE» zeigt, wie erweiterte Realität und KI Bildung verändern, und im Format «Stanley» können Besucherinnen und Besucher mit einem experimentellen, verkörperten KI-Agenten über Gefühle ins Gespräch kommen.

Was ist passiert?

Vom 22. bis 30. August 2026 findet in Zürich und erstmals auch im Innovationspark Dübendorf die Scientifica statt, das gemeinsame Wissenschaftsfestival von ETH Zürich und Universität Zürich. Mit rund 1000 beteiligten Forschenden und über 70 Veranstaltungen an vier Standorten ist es laut ETH Zürich die bislang grösste Ausgabe in der Geschichte des Festivals. Unter dem Motto «Wie wir Wissen schaffen» öffnen über 40 Labore ihre Türen für Führungen, Workshops, Science Slams und Vorträge – der Eintritt ist kostenlos.

Mehrere Programmpunkte widmen sich gezielt Künstlicher Intelligenz. Der Workshop «KI-Schule.eu» führt am 29. und 30. August im ETH-Gebäude CLA Jugendliche praxisnah in Chancen und Risiken generativer KI ein. Das Format «IMMERSE» in der Lichthalle der Universität Zürich zeigt, wie erweiterte Realität und KI Bildung und Wissensvermittlung verändern. Und unter dem Titel «Stanley: Wenn KI Gefühle zeigt» können Besucherinnen und Besucher an der Universität Zürich mit einem experimentellen, verkörperten KI-Agenten über emotionale Ausdrucksformen von Maschinen diskutieren.

Warum ist das wichtig?

Wissenschaftsfestivals wie die Scientifica erfüllen eine Funktion, die reine Fachpublikationen nicht leisten können: Sie machen komplexe KI-Forschung für ein breites Publikum – von Schulklassen bis zu interessierten Laien – direkt erlebbar und ermöglichen den unmittelbaren Austausch mit Forschenden. Gerade bei einem Thema wie Künstlicher Intelligenz, das Gesellschaft, Wirtschaft und Bildung gleichermassen betrifft, trägt solche Vermittlungsarbeit dazu bei, Vertrauen aufzubauen und Falschvorstellungen entgegenzuwirken.

Dass die grösste Ausgabe der Scientifica-Geschichte mehrere Formate explizit KI widmet – von der Schulung Jugendlicher bis zum Experiment mit einem emotional kommunizierenden KI-Agenten –, unterstreicht zudem, wie zentral das Thema mittlerweile in der akademischen Aussenkommunikation von ETH Zürich und Universität Zürich geworden ist. Für den Forschungsstandort Schweiz ist das auch ein Signal an Nachwuchskräfte und internationale Fachkräfte, dass KI-Forschung hierzulande breit und interdisziplinär verankert ist.

Was bedeutet das für die Schweiz?

  • Für den Forschungsstandort Schweiz ist die Scientifica ein wichtiges Schaufenster: Sie macht öffentlich sichtbar, wie breit KI-Forschung an ETH Zürich und Universität Zürich inzwischen verankert ist – von technischen Grundlagen bis zu gesellschaftlichen Fragen rund um verkörperte KI-Agenten.
  • Für Schweizer Schulen und Familien bietet das kostenlose Festival eine niederschwellige Gelegenheit, mit Kindern und Jugendlichen direkt mit Forschenden über Chancen und Risiken generativer KI ins Gespräch zu kommen – ein Beitrag zur KI-Kompetenzbildung, die auch Verbände wie swissAI derzeit einfordern.
  • Für Schweizer KMU und Institutionen, die an Kooperationen mit Hochschulen interessiert sind, liefert die Scientifica einen direkten Einblick in aktuelle KI-Forschungsprojekte und Ansprechpartner an ETH Zürich und Universität Zürich, abseits reiner Fachkonferenzen.

Verwendete Quellen

ETH Zürich kündigte im August 2026 das Programm der Scientifica 2026 an; die Universität Zürich und weitere Partnerinstitutionen ergänzten mit eigenen Ankündigungen zu einzelnen Ausstellungen und Workshops.

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Häufige Fragen

Was ist die Kernaussage zu Scientifica 2026: Grösstes Schweizer Wissenschaftsfestival rückt Künstliche Intelligenz ins Rampenlicht?

Vom 22. bis 30. August 2026 findet an vier Standorten – erstmals auch im Innovationspark Dübendorf – die bislang grösste Ausgabe der Scientifica statt, des gemeinsamen Wissenschaftsfestivals von ETH Zürich und Universität Zürich mit rund 1000 Forschenden und über 70 Veranstaltungen.

Warum ist diese KI-Meldung für die Schweiz relevant?

Für den Forschungsstandort Schweiz ist die Scientifica ein wichtiges Schaufenster: Sie macht öffentlich sichtbar, wie breit KI-Forschung an ETH Zürich und Universität Zürich inzwischen verankert ist – von technischen Grundlagen bis zu gesellschaftlichen Fragen rund um verkörperte KI-Agenten.

Welche Quelle nutzt KI News Schweiz für diese Einordnung?

ETH Zürich kündigte im August 2026 das Programm der Scientifica 2026 an; die Universität Zürich und weitere Partnerinstitutionen ergänzten mit eigenen Ankündigungen zu einzelnen Ausstellungen und Workshops.