In Kürze

  • Das Basler Robotik-Startup Maus Robotics hat von der Schweizer Förderinitiative Venture Kick 150'000 Franken (rund 183'000 US-Dollar) erhalten, um seine autonomen Zubereitungsroboter für frische Crêpes im Raum Basel im Dauerbetrieb auszurollen.
  • Die Maschinen haben eine Standfläche von weniger als einem Quadratmeter, verarbeiten rohe Zutaten selbständig und stellen ein fertiges Crêpe in rund 90 Sekunden her – an Schweizer Veranstaltungen wurden damit bereits mehr als 2500 Crêpes zubereitet.
  • Gegründet wurde das bootstrapped, zweiköpfige Unternehmen von den Brüdern Robert und Marten Hennig; mit dem Venture-Kick-Geld sollen nun erste dauerhafte Standorte in Basel entstehen – von Hochschulen über Spitäler bis zu Firmencampus –, bevor ab 2027 eine Expansion in weitere europäische Städte folgen soll.

Was ist passiert?

Das Basler Startup Maus Robotics hat von der gesamtschweizerischen Förderinitiative Venture Kick eine Anschubfinanzierung von 150'000 Franken erhalten, wie startupticker.ch am 30. Juli 2026 berichtete. Das Geld soll den Aufbau eines ersten «Roboter-Clusters» mit dauerhaften Standorten im Raum Basel finanzieren sowie Forschung, Entwicklung und den Ausbau des Teams unterstützen. Venture Kick vergibt seine Förderbeiträge gestaffelt in mehreren Stufen; Maus Robotics hatte zuvor bereits eine erste Tranche von 40'000 Franken erhalten und konnte sich nun für die nächste, höhere Förderstufe qualifizieren.

Die von Maus Robotics entwickelten Roboter haben eine Standfläche von weniger als einem Quadratmeter und bereiten aus rohen Zutaten – Teig, Füllungen, Toppings – innerhalb von rund 90 Sekunden ein frisches Crêpe zu. Gegründet wurde das Unternehmen von den Brüdern Robert und Marten Hennig; Robert Hennig, 28, verantwortet als CEO die technische Entwicklung, sein Bruder Marten die kaufmännische Seite. Das bislang selbstfinanzierte Zweierteam hat die Roboter bereits an zahlreichen Schweizer Veranstaltungen im Einsatz gehabt und dabei nach eigenen Angaben mehr als 2500 Crêpes zubereitet.

Warum ist das wichtig?

Autonome Food-Robotik gilt als eines der greifbarsten Anwendungsfelder für KI-gestützte Automatisierung ausserhalb von Software: Anders als bei reinen Sprachmodellen lässt sich der Nutzen für Betreiberinnen und Betreiber – konstante Qualität, planbare Zubereitungszeiten, reduzierter Personalaufwand in Randzeiten – unmittelbar an einem physischen Produkt zeigen. Für ein junges Unternehmen wie Maus Robotics ist die Kombination aus geringem Platzbedarf und schneller Zubereitung ein Weg, sich in einem Markt zu positionieren, in dem grössere, kapitalstärkere Anbieter bislang vor allem auf standardisierte Fast-Food-Automaten setzen.

Die stufenweise Förderung durch Venture Kick ist zugleich ein Beispiel dafür, wie die Schweizer Startup-Finanzierung abseits grosser Wagniskapitalrunden funktioniert: Kleinere, mehrfach vergebene Förderbeiträge erlauben es Gründerteams, ohne frühe Verwässerung durch Investorinnen und Investoren von einem funktionierenden Prototyp zu einem im Dauerbetrieb einsatzfähigen Produkt zu gelangen – ein Modell, das insbesondere für hardwarenahe KI- und Robotik-Startups mit langen Entwicklungszyklen relevant ist.

Was bedeutet das für die Schweiz?

  • Maus Robotics ist ein Lehrbeispiel für die Schweizer Robotik-Gründerszene: ein kleines, bislang selbstfinanziertes Team aus Basel entwickelt mit vergleichsweise geringem Kapitaleinsatz ein einsatzreifes Produkt und nutzt die stufenweise Förderung von Venture Kick, um von Prototyp zu wiederkehrenden Standorten zu kommen.
  • Für Schweizer Betriebe aus Gastronomie, Eventmanagement und Facility-Management zeigt das Beispiel, wie autonome Food-Robotik als Ergänzung zu Personal in Pausenzonen, an Hochschulen oder auf Firmenarealen eingesetzt werden kann – mit Auswirkungen auf Hygieneauflagen, Wartungsprozesse und die Frage, welche Arbeiten in der Lebensmittelzubereitung sich für eine Automatisierung eignen.
  • Die geplante Expansion in den Raum Basel vor einem europäischen Rollout ab 2027 unterstreicht, wie kleine Schweizer Hardware-Startups den heimischen Markt als Testfeld nutzen, bevor sie im dichter regulierten EU-Ausland – etwa bei Lebensmittelhygiene-Vorschriften – expandieren.

Verwendete Quellen

startupticker.ch berichtete am 30. Juli 2026 über die Venture-Kick-Förderung; Sifted und The AI Insider lieferten ergänzende Hintergründe zum Basler Gründerteam.

Häufige Fragen

Was ist die Kernaussage zu Basler Startup Maus Robotics erhält 150’000 Franken von Venture Kick für autonome Crêpe-Roboter?

Das Basler Robotik-Startup Maus Robotics hat von der Schweizer Förderinitiative Venture Kick 150'000 Franken (rund 183'000 US-Dollar) erhalten, um seine autonomen Zubereitungsroboter für frische Crêpes im Raum Basel im Dauerbetrieb auszurollen.

Warum ist diese KI-Meldung für die Schweiz relevant?

Maus Robotics ist ein Lehrbeispiel für die Schweizer Robotik-Gründerszene: ein kleines, bislang selbstfinanziertes Team aus Basel entwickelt mit vergleichsweise geringem Kapitaleinsatz ein einsatzreifes Produkt und nutzt die stufenweise Förderung von Venture Kick, um von Prototyp zu wiederkehrenden Standorten zu kommen.

Welche Quelle nutzt KI News Schweiz für diese Einordnung?

startupticker.ch berichtete am 30. Juli 2026 über die Venture-Kick-Förderung; Sifted und The AI Insider lieferten ergänzende Hintergründe zum Basler Gründerteam.