In Kürze

  • Microsoft hat am 25. September 2026 den nach eigenen Worten grössten Umbau von Copilot vorgestellt: CEO Satya Nadella sprach vom Aufbau eines «neuen Betriebssystems für die Arbeit» mit den Bausteinen «Home» (gemeinsame Oberfläche für Chat und den Agentenmodus Cowork), «Code» (Erstellung cloudbasierter interner Apps aus natürlicher Sprache) und «Autopilot» (ein weitgehend selbständig arbeitender digitaler Mitarbeiter für wiederkehrende Aufgaben).
  • In «Home» lassen sich Chat und Cowork direkt aus demselben Eingabefeld wechseln, eine gemeinsame durchsuchbare Verlaufsübersicht fasst beide Modi zusammen, und Word, Excel und PowerPoint sind neu direkt eingebettet; bei heiklen Aktionen verlangt Autopilot weiterhin eine menschliche Freigabe.
  • Parallel dazu stellt Microsoft die Abrechnung für Cowork, Code, Autopilot und die zugrunde liegenden KI-Modelle auf nutzungsbasierte «Copilot Credits» um. Laut mehreren Fachmedien erreichten Oberfläche und Abrechnungsänderungen im Oktober zunächst früh zugeteilte Testkundinnen und -kunden («Frontier») und sollen im November 2026 auch bei regulärer Geschäftskundschaft ankommen.

Was ist passiert?

Microsoft hat am 25. September 2026 das nach eigenen Worten grösste Update in der Geschichte von Copilot vorgestellt. CEO Satya Nadella beschrieb die Neuerung als Versuch, ein «neues Betriebssystem für die Arbeit» zu schaffen, und nannte vier zentrale Bausteine: «Home» als gemeinsame Oberfläche für Chat und den Agentenmodus «Cowork», «Code» zum Erstellen cloudbasierter interner Anwendungen aus einer Beschreibung in natürlicher Sprache, «Autopilot» als weitgehend selbständig arbeitenden digitalen Mitarbeiter für wiederkehrende Aufgaben sowie das für Oktober als private Vorschau angekündigte «Today», ein proaktives Kommandozentrum über E-Mail, Kalender, Teams-Unterhaltungen und Aufgaben hinweg.

In «Home» liegen Chat und Cowork erstmals auf einem Bildschirm; Nutzende wechseln direkt aus demselben Eingabefeld zwischen beiden Modi, während eine gemeinsame, durchsuchbare Verlaufsübersicht alle bisherigen Unterhaltungen zusammenführt. Word, Excel und PowerPoint sind neu direkt in die Copilot-Oberfläche eingebettet. Parallel dazu stellt Microsoft die Abrechnung für Cowork, Code, Autopilot und die eingesetzten KI-Modelle auf nutzungsbasierte «Copilot Credits» um; laut mehreren Fachmedien erreichten die neue Oberfläche und die Abrechnungsänderungen im Oktober zunächst früh zugeteilte Testkundinnen und -kunden und sollen im November 2026 auch reguläre Geschäftskundschaft erreichen.

Warum ist das wichtig?

Der Umbau markiert einen Strategiewechsel: Statt einzelner Chat-Antworten rückt Microsoft bei Copilot zunehmend eigenständig und über längere Zeiträume arbeitende Agenten in den Vordergrund, die Aufgaben nicht nur beantworten, sondern selbständig ausführen. Für Unternehmen, die Microsoft 365 bereits im Alltag nutzen, verändert dies die Frage, wie KI-Werkzeuge eingeführt werden: Es geht nicht mehr nur um Lizenzen für ein Chat-Werkzeug, sondern um Governance-Fragen rund um einen digitalen Mitarbeiter, der E-Mails, Dokumente und Arbeitsabläufe eigenständig bearbeitet.

Gleichzeitig zeigt die Umstellung auf nutzungsbasierte Abrechnung, wohin sich die Preismodelle grosser KI-Anbieter entwickeln: weg von pauschalen Pro-Kopf-Lizenzen, hin zu variablen Kosten nach tatsächlichem Verbrauch. Das macht Kosten für seltene Nutzung planbarer, für Abteilungen mit intensivem, agentischem Einsatz aber schwerer vorhersehbar – ein Muster, das sich bei mehreren grossen Anbietern in ähnlicher Form abzeichnet.

Was bedeutet das für die Schweiz?

Redaktionelle Einordnung: Die folgenden Schlussfolgerungen beziehen sich auf die genannten Quellen. Sie sind keine zusätzlichen Meldungen der Originalquelle.

  • Microsoft 365 ist in Schweizer KMU und in der Verwaltung weit verbreitet; die neue nutzungsbasierte Abrechnung über Copilot Credits bedeutet für IT- und Finanzabteilungen, dass bislang kalkulierbare Fixkosten für Copilot-Lizenzen ab November 2026 durch variable, verbrauchsabhängige Kosten ergänzt werden – eine Überprüfung bestehender Budgets und Nutzungsvorgaben wird damit nötig.
  • Dass Autopilot bei heiklen Aktionen eine Freigabe verlangt, ist mit Blick auf die Sorgfalts- und Dokumentationspflichten nach dem revidierten Datenschutzgesetz (nDSG) relevant: Schweizer Unternehmen sollten die Freigabeprozesse und die dabei entstehende Protokollierung vor dem Rollout prüfen, statt sich auf Standardeinstellungen zu verlassen.
  • Die Zusammenführung von Chat und Cowork in einer Oberfläche dürfte die Einstiegshürde für Schweizer Kleinbetriebe senken, die Copilot bislang nur zögerlich nutzten – vorausgesetzt, die Admin-Teams der betroffenen Unternehmen legen vor dem Rollout im November fest, welche Mitarbeitenden welche Berechtigungen für die neuen, agentischen Funktionen erhalten sollen.

Verwendete Quellen

Technology Magazine berichtete über Microsofts Ankündigung vom 25. September 2026; Dealroom, IT Brief (UK/Australien) und weitere Fachmedien lieferten übereinstimmende Angaben zu den vier Bausteinen und zum gestaffelten Rollout bis November 2026. Ein automatisierter Direktabruf der Microsoft-Originalquelle war in dieser Recherche-Umgebung durch die Netzwerkrichtlinie nicht möglich.

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Häufige Fragen

Was ist die Kernaussage zu Microsofts grösster Copilot-Umbau erreicht im November reguläre Geschäftskunden?

Microsoft hat am 25. September 2026 den nach eigenen Worten grössten Umbau von Copilot vorgestellt: CEO Satya Nadella sprach vom Aufbau eines «neuen Betriebssystems für die Arbeit» mit den Bausteinen «Home» (gemeinsame Oberfläche für Chat und den Agentenmodus Cowork), «Code» (Erstellung cloudbasierter interner Apps aus natürlicher Sprache) und «Autopilot» (ein weitgehend selbständig arbeitender digitaler Mitarbeiter für wiederkehrende Aufgaben).

Warum ist diese KI-Meldung für die Schweiz relevant?

Microsoft 365 ist in Schweizer KMU und in der Verwaltung weit verbreitet; die neue nutzungsbasierte Abrechnung über Copilot Credits bedeutet für IT- und Finanzabteilungen, dass bislang kalkulierbare Fixkosten für Copilot-Lizenzen ab November 2026 durch variable, verbrauchsabhängige Kosten ergänzt werden – eine Überprüfung bestehender Budgets und Nutzungsvorgaben wird damit nötig.

Welche Quelle nutzt KI News Schweiz für diese Einordnung?

Technology Magazine berichtete über Microsofts Ankündigung vom 25. September 2026; Dealroom, IT Brief (UK/Australien) und weitere Fachmedien lieferten übereinstimmende Angaben zu den vier Bausteinen und zum gestaffelten Rollout bis November 2026. Ein automatisierter Direktabruf der Microsoft-Originalquelle war in dieser Recherche-Umgebung durch die Netzwerkrichtlinie nicht möglich.