Kurzfassung

Die Standortförderung im Amt für Wirtschaft des Kantons Zürich führt gemeinsam mit dem Swiss Data Science Center (SDSC), einer gemeinsamen Initiative von ETH Zürich und EPFL, das KI-Innovationsprogramm für KMU fort; die nächste, einjährige Ausgabe startet im September 2026 und läuft bis April 2027.

  • Die Standortförderung im Amt für Wirtschaft des Kantons Zürich führt gemeinsam mit dem Swiss Data Science Center (SDSC), einer gemeinsamen Initiative von ETH Zürich und EPFL, das KI-Innovationsprogramm für KMU fort; die nächste, einjährige Ausgabe startet im September 2026 und läuft bis April 2027.
  • Das Programm ist dreistufig aufgebaut: Es begleitet teilnehmende Betriebe von der Entmystifizierung der KI-Technologie über die Entwicklung konkreter Prototypen bis zu vielversprechenden Pilotprojekten, mit 7 bis 10 Präsenzworkshops sowie einer vertieften Prototyping-Woche.
  • Eine Informationsveranstaltung fand am 30. Juni 2026 statt; die Anmeldung für die neue Kohorte läuft bereits über ein Online-Formular des SDSC, ergänzend zu anderen Förderinstrumenten wie Innosuisse-Innovationsschecks oder kantonalen Zuschüssen.

Was ist passiert?

Die Standortförderung im Amt für Wirtschaft des Kantons Zürich führt gemeinsam mit dem Swiss Data Science Center (SDSC) – einer gemeinsamen Initiative von ETH Zürich und EPFL – ihr KI-Innovationsprogramm für kleine und mittlere Unternehmen fort. Die nächste, wiederum einjährige Ausgabe des Programms beginnt im September 2026 und dauert bis April 2027. Eine Informationsveranstaltung für interessierte Betriebe fand am 30. Juni 2026 statt; die Anmeldung für die neue Kohorte läuft bereits über ein Online-Formular des SDSC.

Das Programm ist dreistufig aufgebaut: Zu Beginn steht die Entmystifizierung der KI-Technologie im Zentrum, damit teilnehmende Betriebe eine realistische Einschätzung davon entwickeln, was generative KI und maschinelles Lernen für ihr Geschäft leisten können und was nicht. In der zweiten Phase entwickeln die Unternehmen konkrete Prototypen für eigene Anwendungsfälle, bevor in der dritten Phase vielversprechende Ansätze zu Pilotprojekten weiterentwickelt werden. Insgesamt sind 7 bis 10 Präsenzworkshops sowie eine vertiefte, einwöchige Prototyping-Phase vorgesehen.

Warum ist das wichtig?

Das Programm reagiert auf eine Lücke, die mehrere aktuelle Schweizer Studien übereinstimmend belegen: KMU experimentieren zwar in grosser Zahl mit KI-Werkzeugen, verfügen dabei aber gemäss Umfragen selten über einen ausgearbeiteten Business Case oder eine systematische Strategie zur Skalierung erfolgreicher Pilotprojekte. Eine im Juni 2026 veröffentlichte Netzwoche-Analyse brachte es auf den Punkt: Schweizer KMU investieren in KI, treffen ihre Entscheide dabei aber häufig eher aus dem Bauch heraus als auf Basis einer durchdachten Strategie.

Strukturierte Begleitprogramme wie jenes des SDSC setzen genau hier an, indem sie den Prozess von der ersten Idee bis zum getesteten Prototyp systematisch begleiten, statt Unternehmen mit generischen KI-Tools allein zu lassen. Der enge Bezug zu ETH Zürich und EPFL über das SDSC soll dabei helfen, den in der Schweizer Grundlagenforschung vorhandenen Wissensvorsprung tatsächlich bei kleinen und mittleren Betrieben ankommen zu lassen – einer Zielgruppe, die anders als grosse Konzerne selten über eigene KI-Abteilungen verfügt.

Was bedeutet das für die Schweiz?

Weil das Programm im Kanton Zürich verankert ist, bleibt der direkte Zugang auf dort ansässige KMU beschränkt. Betriebe in anderen Kantonen finden aber mit Innosuisse-Innovationsschecks von bis zu 15'000 Franken für Vorstudien mit einem Forschungspartner, kantonalen Digitalisierungsförderungen oder ähnlichen regionalen Programmen – etwa in der Waadt oder in Basel – vergleichbare, wenn auch unterschiedlich ausgestaltete Alternativen. Wichtig dabei: Gefördert wird in aller Regel echte Innovation mit nachweisbarem Forschungsanteil, nicht die blosse Einführung von Standardtools wie eines ChatGPT-Abonnements.

Die enge Anbindung an ETH Zürich und EPFL positioniert das Zürcher Programm zugleich als Modellbeispiel dafür, wie sich die Schweizer Stärke in der akademischen KI-Forschung gezielt für den Mittelstand nutzbar machen lässt. Sollten andere Kantone mit ihren jeweiligen Hochschulen ähnliche Formate aufbauen, könnte daraus mittelfristig ein schweizweites Netz von KMU-Begleitprogrammen entstehen – ein Ansatz, der angesichts der im Juli veröffentlichten AXA-Studie, wonach drei Viertel der Schweizer KMU KI bereits nutzen, aber oft ohne systematische Einbettung, an Bedeutung gewinnen dürfte.

Häufige Fragen

Was ist die Kernaussage zu Kanton Zürich startet neue Runde des KI-Innovationsprogramms für KMU?

Die Standortförderung im Amt für Wirtschaft des Kantons Zürich führt gemeinsam mit dem Swiss Data Science Center (SDSC), einer gemeinsamen Initiative von ETH Zürich und EPFL, das KI-Innovationsprogramm für KMU fort; die nächste, einjährige Ausgabe startet im September 2026 und läuft bis April 2027.

Warum ist diese KI-Meldung für die Schweiz relevant?

Das Programm reagiert direkt auf eine in mehreren Schweizer Studien belegte Lücke: KMU experimentieren zwar breit mit KI, verfügen aber gemäss aktuellen Umfragen selten über einen ausgearbeiteten Business Case oder eine systematische Skalierungsstrategie – strukturierte Begleitprogramme wie jenes des SDSC sollen genau hier ansetzen.

Welche Quelle nutzt KI News Schweiz für diese Einordnung?

Die Standortförderung des Kantons Zürich und das Swiss Data Science Center (SDSC) veröffentlichten die Ausschreibung für die neue Programmrunde; eine Informationsveranstaltung dazu fand am 30. Juni 2026 statt, Anmeldedetails sind unter datascience.ch/de/innovation/kanton-zurich-kmu-programm einsehbar.