In Kürze

  • Generative KI hat sich laut einem Gastbeitrag von Kevin Forster, COO des Schweizer Anbieters Deepcloud, in Netzwoche vom Zukunftsthema zum festen Bestandteil des Arbeitsalltags entwickelt – Mitarbeitende nutzen sie, um Texte zu verfassen, Dokumente zusammenzufassen, Informationen auszuwerten und komplexe Fragen schneller zu beantworten.
  • Mit der wachsenden Nutzung steigen laut Forster auch die Anforderungen an Datenschutz, Informationssicherheit und KI-Governance – besonders heikel wird es, wenn vertrauliche Dokumente, Personendaten oder Geschäftsgeheimnisse in öffentlich zugängliche KI-Dienste eingegeben werden.
  • Zentral sei nicht die Frage, ob KI eingesetzt wird, sondern wie: Unternehmen, die sich frühzeitig mit organisatorischen, rechtlichen und technischen Leitplanken befassen, schaffen laut dem Beitrag die Grundlage dafür, generative KI nachhaltig und produktiv in ihre Geschäftsprozesse zu integrieren.

Was ist passiert?

In einem Gastbeitrag für das Schweizer IT-Fachmedium Netzwoche vom 24. August 2026 beschreibt Kevin Forster, COO des Schweizer Anbieters Deepcloud, wie sich generative KI vom Zukunftsthema zu einem festen Bestandteil des Arbeitsalltags entwickelt hat. Mitarbeitende in Unternehmen nutzten generative KI mittlerweile selbstverständlich, um Texte zu verfassen, Dokumente zusammenzufassen, Informationen auszuwerten und komplexe Fragestellungen schneller zu bearbeiten, so Forster.

Mit dieser wachsenden Alltagsnutzung stiegen jedoch auch die Anforderungen an Datenschutz, Informationssicherheit und KI-Governance, hält der Beitrag fest. Besonders kritisch werde es, wenn vertrauliche Dokumente, Personendaten oder Geschäftsgeheimnisse in öffentlich zugängliche KI-Dienste eingegeben würden – oft ohne dass sich die Mitarbeitenden der damit verbundenen Risiken bewusst seien. Als Kernbotschaft formuliert Forster, dass für Unternehmen nicht die Frage entscheidend sei, ob KI eingesetzt werde, sondern wie.

Warum ist das wichtig?

Der Beitrag trifft einen wunden Punkt vieler Unternehmen: Generative KI wird in der Praxis oft zunächst informell und ohne klare Regeln genutzt, bevor sich Geschäftsleitung oder IT-Abteilung überhaupt mit den damit verbundenen Datenschutz- und Sicherheitsfragen befassen – ein Muster, das in der Fachliteratur häufig als «Schatten-KI» beschrieben wird. Genau dieses Risiko adressiert Forster, indem er KI-Governance nicht als nachträgliche Einschränkung, sondern als Voraussetzung für eine nachhaltige und produktive Nutzung generativer KI im Unternehmen positioniert.

Unter KI-Governance versteht der Beitrag die organisatorischen, rechtlichen und technischen Leitplanken für den Einsatz von KI-Systemen in Unternehmen – etwa klare Vorgaben dazu, welche Daten in welche KI-Dienste eingegeben werden dürfen, wer für die Kontrolle zuständig ist und wie Verantwortlichkeiten dokumentiert werden. Unternehmen, die sich frühzeitig mit diesen Fragen auseinandersetzen, schaffen laut Forster die Grundlage dafür, generative KI produktiv zu nutzen, ohne Datenschutz, Informationssicherheit und Nachvollziehbarkeit aus den Augen zu verlieren.

Was bedeutet das für die Schweiz?

  • Für Schweizer KMU, die selten über eigene Compliance- oder Rechtsabteilungen verfügen, liefert der Beitrag eine niederschwellige, aber deutliche Warnung: Ohne klare interne Regeln landen vertrauliche Kundendaten oder Geschäftsgeheimnisse rasch unbeabsichtigt in öffentlichen KI-Diensten, ausserhalb der Kontrolle des Unternehmens.
  • Die Forderung nach klaren organisatorischen und technischen Leitplanken deckt sich mit der Haltung des Eidgenössischen Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragten (EDÖB), wonach das geltende Datenschutzgesetz direkt auf KI-Anwendungen anwendbar ist – Schweizer Firmen können daraus keine Ausrede für fehlende Regeln ableiten, sondern müssen aktiv Governance-Strukturen aufbauen.
  • Dass der Beitrag von einem Schweizer Anbieter für Dokumentenmanagement stammt, der auch mit Behörden zusammenarbeitet, unterstreicht, dass die Debatte um sichere KI-Nutzung längst nicht nur Grosskonzerne betrifft, sondern den Arbeitsalltag von KMU und öffentlicher Verwaltung gleichermassen.

Verwendete Quellen

Netzwoche veröffentlichte am 24. August 2026 den Gastbeitrag «Generative KI sicher nutzen – zwischen Innovation und Datenschutz» von Kevin Forster, COO des Schweizer Dokumentenmanagement-Anbieters Deepcloud.

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Häufige Fragen

Was ist die Kernaussage zu Generative KI im Arbeitsalltag: Warum Schweizer Unternehmen jetzt eine KI-Governance brauchen?

Generative KI hat sich laut einem Gastbeitrag von Kevin Forster, COO des Schweizer Anbieters Deepcloud, in Netzwoche vom Zukunftsthema zum festen Bestandteil des Arbeitsalltags entwickelt – Mitarbeitende nutzen sie, um Texte zu verfassen, Dokumente zusammenzufassen, Informationen auszuwerten und komplexe Fragen schneller zu beantworten.

Warum ist diese KI-Meldung für die Schweiz relevant?

Für Schweizer KMU, die selten über eigene Compliance- oder Rechtsabteilungen verfügen, liefert der Beitrag eine niederschwellige, aber deutliche Warnung: Ohne klare interne Regeln landen vertrauliche Kundendaten oder Geschäftsgeheimnisse rasch unbeabsichtigt in öffentlichen KI-Diensten, ausserhalb der Kontrolle des Unternehmens.

Welche Quelle nutzt KI News Schweiz für diese Einordnung?

Netzwoche veröffentlichte am 24. August 2026 den Gastbeitrag «Generative KI sicher nutzen – zwischen Innovation und Datenschutz» von Kevin Forster, COO des Schweizer Dokumentenmanagement-Anbieters Deepcloud.